Frisöre
Ein Friseur (auch: Frisör; weibliche Form: Friseurin, Frisörin, Friseuse oder Frisöse; in der Schweiz inklusive Deutschschweiz Coiffeur, Coiffeurin, Coiffeuse) ist ein Fachmann für die Pflege des Kopfhaares und der Gestaltung der Frisur. Der Beruf entwickelte sich in Deutschland aus den mittelalterlichen Berufen des Baders und des Barbiers.
Unser Motto: Vertrauen durch Empfehlungen hat das Ziel, die Qualität sicher zu stellen. Denn weit wichtiger als nur der Preis ist die Frage nach Qualität und Kundenzufriedenheit.
Das Wort leitet sich aus dem Französischen ab, wo das Verb friser soviel wie „kräusen“ bedeutet. Der Begriff Friseur war im Französischen nie sehr gebräuchlich und ist mittlerweile völlig ausgestorben.
Ursprünglich lautete die „offizielle“ weibliche Form der Berufsbezeichnung lange Zeit Friseuse der französischen Scheinherkunft als tatsächliche Herkunft. Da die Berufsbezeichnung jedoch vielfach als abwertend empfunden wurde, konnte sich die neu eingeführte modernere Bezeichnung Friseurin rasch durchsetzen.
Die ältere deutsche Bezeichnung war Haar(e)schneider oder für den männlichen Klienten Barbier.
Nach der Hauptrolle in Wolfgang Amadeus Mozarts Oper wird die Bezeichnung „Figaro“ gelegentlich als Synonym für einen Friseur verwendet.
Aufgaben
Friseure arbeiten in Friseursalons oder besuchen die Kunden zu Hause. Sie beraten ihre Kunden, geben ihnen Empfehlungen zur Haargestaltung, waschen, färben bzw. tönen, föhnen und schneiden die Haare, drehen und glätten Locken. Meist vertreiben sie auch Haarpflegeprodukte. Zu ihren Tätigkeiten gehören:
Waschen
Schneiden
Föhnen
Färben (Haare, Wimpern, Augenbrauen)
Strähnen (American Colors, Folien-, Hauben-, Kamm- und Handschuhsträhnen, Painting)
Tönen
Einlegen (Wasserwellwickler)
Dauerwellen
Volumenwellen (unter anderem Headlines, auswaschbar)
Haarkur
Galafrisuren
Hochsteckfrisuren
Haarverlängerung, Haarverdichtung
Rasur
Typberatung
Augenbrauen zupfen
Wimpern-Coloration und Wimpern-Waving
Schutz des Kunden
Schutz des Kunden
Kunde mit SchutzkragenZum Schutz gegen eine Verunreinigung der Kleidung durch Haare, Shampoos, Gele und Farben wird den Kunden in der Regel ein Umhang umgelegt. In den Kragen dieses Umhangs werden gelegentlich ringsherum Papiertücher geklemmt, einerseits aus hygienischen Gründen und andererseits um ein Reiben am Hals zu verhindern. Der gleiche Effekt wird auch durch eine dehnbare Halskrause erreicht. Diese breite Halsbinde aus kreppähnlichem Material wird straff um den Hals des Kunden gelegt, anschließend wird der Umhang umgelegt und festgeschnallt. Einige Friseure legen Kindern spezielle Halskrausen an, die den Kopf ruhigstellen sollen.
Personen die eine Allergie gegen Kunstfasern haben, können eine spezielle Binde als Schutz um den Hals tragen oder müssen eine Jacke mit hohem Kragen anziehen, auf den der Umhang gelegt wird. Einen solchen Anzug sieht man auf dem Bild. Es ist möglich den Umhang mit einem speziellen Mittel zu behandeln, um die allergische Reaktion des Körpers bei Hautkontakt zu vermindern. Die Verwendung eines Umhangs aus einem anderen Stoff, wie zum Beispiel Halbgummi ist ebenfalls möglich.
Personen mit Allergien gegen Duftstoffe werden nicht geschützt.
